Pressespiegel: Der russländische Teilabzug aus Syrien ist großes Thema in den Medien

Pressespiegel: Der russländische Teilabzug aus Syrien ist großes Thema in den Kommentaren der Medien. Der Meinungstrend „Russland zieht die meisten seiner Soldaten zurück. Klingt unlogisch, ist aber strategisch klug“, kommentiert Markus Lippold auf „n-tv“. Obgleich ein Ende des Krieges nicht absehbar sei, habe der russländische Präsident Vladimir Putin seine Mission erfüllt – die habe letztendlich darin bestanden, das Regime seines Verbündeten Machthabers in Damaskus, Bashar Al-Assad zu stärken. Darüber hinaus bleibe Putin auch weiterhin in Syrien präsent und könne „jederzeit wieder aus der Luft eingreifen“. Russlands Operation habe trotz eigener Interessen paradoxerweise den Verhandlungsprozess in Syrien beschleunigt und eine Waffenruhe erst ermöglicht – der Rückzug ebne nun den Weg zu einer langfristigen Lösung, auch wenn Putin … weiterlesen

Pressespiegel: Bundeswehreinsatz gegen ISIS/DAESH. Das ist die Meinung in den Medien:

Nach den Terroranschlägen von Paris entscheidet der Bundestag über einen Bundeswehreinsatz gegen die Terrormiliz ISIS/DAESH in Syrien. Welche Alternativen zu einem Kampfeinsatz gäbe es noch? Und der ISIS/DAESH dadurch wirklich effektiv und nachhaltig geschwächt werden? Hier Sehen Sie die Meinungstrends in den Medien.   „Der Beschluss der Regierung war unausweichlich, wenn die Feststellungen der vergangenen Tage nicht nur bedeutungsleeres Gerede gewesen sein sollen“, schreibt Berthold Kohler von der „Frankfurter Allgemeinen“. Es sei richtig, dass Deutschland sich militärisch am Kampf gegen den ISIS beteilige. Dem militärischen Terror müsse allerdings mit anderen Mitteln als Tornados das Handwerk gelegt werden. An militärischem Gerät sei inzwischen genügend vorhanden, es fehle vielmehr an Einigkeit der Kriegsparteien. „Nach Einschätzung aller … weiterlesen

Pressespiegel: Sollte eine diplomatische Lösung zusammen mit Assad verhandelt werden? Das sagen die Medien

Von einem klaren Kurs in der Syrien-Frage sind die westlichen Staaten weit entfernt. Kann es überhaupt eine Lösung ohne Russland geben? Sollte man auch Assad an einen Verhandlungstisch holen? Hier sind die Meinungen von einigen Medien: „Ohne Russland ist die Nahost-Region mit den sich auflösenden Grenzen nicht stabilisierbar“, stellt Florian Willershausen von der„Wirtschaftswoche“ fest. Der Westen müsse nun eine realistische und erfolgsversprechende Politik antreiben und die russländischen Interessen als wichtigen Faktor betrachten. Dies dürfe aber nicht dazu führen, dass der Konflikt um die Ukraine aus den Augen verloren geht. Eine Verhandlung mit Syriens Machthaber Assad könne darin bestehen, dass er einer Übergangsregierung vorstehen und anschließend abgewählt werden könne. „Russland wird es zu verdanken sein, wenn sich die Welt nun endlich dazu bequemen … weiterlesen