Pressespiegel: Der russländische Teilabzug aus Syrien ist großes Thema in den Medien

Pressespiegel: Der russländische Teilabzug aus Syrien ist großes Thema in den Kommentaren der Medien. Der Meinungstrend „Russland zieht die meisten seiner Soldaten zurück. Klingt unlogisch, ist aber strategisch klug“, kommentiert Markus Lippold auf „n-tv“. Obgleich ein Ende des Krieges nicht absehbar sei, habe der russländische Präsident Vladimir Putin seine Mission erfüllt – die habe letztendlich darin bestanden, das Regime seines Verbündeten Machthabers in Damaskus, Bashar Al-Assad zu stärken. Darüber hinaus bleibe Putin auch weiterhin in Syrien präsent und könne „jederzeit wieder aus der Luft eingreifen“. Russlands Operation habe trotz eigener Interessen paradoxerweise den Verhandlungsprozess in Syrien beschleunigt und eine Waffenruhe erst ermöglicht – der Rückzug ebne nun den Weg zu einer langfristigen Lösung, auch wenn Putin … weiterlesen

Pressespiegel: Entwicklung der Beziehungen zwischen Ankara und Moskau. Das sagen die Medien:

Nach dem Abschuss eines russländischen Kampfjets verschärft Wladimir Putin den Ton gegenüber Ankara. Wird der Kampf gegen den ISIS/DAESH behindert? Wir zeigen die Meinungstrends in den Medien dazu.   „Dem Abschuss muss die Einsicht folgen: Wir brauchen die Hilfe der Russen, keine neue Krise“, ist die Meinung im „Hamburger Abendblatt“. Ob das türkische Militär nach Vorschrift gehandelt hat, sei zunächst dahin gestellt; sie habe jedoch nicht klug gehandelt. Die Russländische Föderation sei ein Ordnungsfaktor im Konflikt, die Türkei ein Unruheherd. Die Regierung in Ankara verfolge ihre eigene Agenda, gegen Assad und die Kurden. Doch jetzt müsse für den Westen der Kampf gegen den ISIS Vorrang haben. Die Lehre aus dem Zwischenfall müsse sein, dass eine Verständigung mit Russland folge. „Es ist … weiterlesen

Pressespiegel: Sollte eine diplomatische Lösung zusammen mit Assad verhandelt werden? Das sagen die Medien

Von einem klaren Kurs in der Syrien-Frage sind die westlichen Staaten weit entfernt. Kann es überhaupt eine Lösung ohne Russland geben? Sollte man auch Assad an einen Verhandlungstisch holen? Hier sind die Meinungen von einigen Medien: „Ohne Russland ist die Nahost-Region mit den sich auflösenden Grenzen nicht stabilisierbar“, stellt Florian Willershausen von der„Wirtschaftswoche“ fest. Der Westen müsse nun eine realistische und erfolgsversprechende Politik antreiben und die russländischen Interessen als wichtigen Faktor betrachten. Dies dürfe aber nicht dazu führen, dass der Konflikt um die Ukraine aus den Augen verloren geht. Eine Verhandlung mit Syriens Machthaber Assad könne darin bestehen, dass er einer Übergangsregierung vorstehen und anschließend abgewählt werden könne. „Russland wird es zu verdanken sein, wenn sich die Welt nun endlich dazu bequemen … weiterlesen