Völkermord an den Armeniern. Genozide des Frühen 20. Jahrhunderts

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Am 24. April 1915 erließ Mehmet Talat Pascha, Innenminister und Großwesir des Osmanischen Reichs und Führer der Jungtürken, ein Gesetzt, welches erlaubte, alle Armenier festzunehmen und zu deportieren. Dadurch wurde der Weg zum Völkermord an der armenischen Bevölkerung geebnet, der bis zu 1,5 Millionen Menschen das Leben kostete. Dies wird oft als erster Genozid des 20. Jahrhunderts bezeichnet, wobei ignoriert wird, dass bereits zwischen 1904 und 1908 die deutsche Kolonialmacht in Namibia einen Genozid an den Herero und Nama verübt hat. Die deutsche Bundesregierung erkennt diesen Völkermord bis heute nicht als solchen an. Gleichzeitig mit dem Völkermord an den Armeniern ereigneten sich im Osmanischen Reich auch Pogrome gegen Aramäern und … weiterlesen