Über 400 Hinrichtungen im Iran seit Anfang 2015


Starke Verletzungen von Menschenrechten im Iran. Mindestens 406 Menschen wurden durch Hängen in diesem Jahr hingerichtet. Allein im Mai wurden 31 öffentliche Hinrichtungen im Iran durchgeführt.

Schwere Menschenrechtsverletzungen sind im Iran an der Tagesordnung, auch während die Nukleargespräche mit dem Westen andauern.

Keine Änderung unter Rohani

Seit der Wahl von Hassan Rohani zum Präsidenten des Irans hat sich an der Praxis der Hinrichtung im Iran nichts verändert. Laut oppositionellen Quellen wurden im Iran mindestens 406 Menschen seit Anfang 2015 hingerichtet.

Kaum Protest auf internationaler Ebene

Mit der öffentlichen Massenhängung von sechs Menschen am 6. Mai stieg die Zahl der Hinrichtungen allein im Mai 2015 auf 31. Auf internationaler Ebene kam es leider zu keinem Protest gegen dieses tragische und brutale Ereignis.

Weit höhere Dunkelziffern

Iran Human Rights, welches in Oslo seinen Sitz hat, berichtet von 753 Menschen, die im Jahr 2014 im Iran durch Hängen hingerichtet wurden. Diese Zahl beinhaltet nicht die heimlich durch das iranische Regime getöteten und verscharrten Menschen. Daher muss von einer viel höheren Dunkelziffer ausgegangen werden. Häftlinge im Iran sind zudem auch oft Folter ausgesetzt, die nicht selten zum Tod führt.

Schwerere Menschenrechtsverletzungen in Saudi-Arabien

Das Regime im Iran, welches selbst Vorschriften zu Kleidung, Sitten und Frisuren der Menschen vorgibt, wird hinsichtlich der kaum vorhandenen Presse-, Rede- und Internetfreiheit zu den repressivsten Staaten der Welt gezählt. Jedoch beziehen sich die Kritiken der internationalen Gemeinschaft zumeist lediglich auf das Nuklearprogramm des Iran. Saudi-Arabien jedoch, welches schwerere Menschenrechtsverletzungen als der Iran aufzuweisen hat und die Krisenherde in der Region befeuert, gilt sogar als Freund und Verbündeter der Vereinigten Staaten und der Europäischen Union und erntet keinerlei Kritik von ihnen.


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